Nach japanisch „Mogusa“, chinesisch „Kao“. Erwärmung des Akupunkturpunktes mit glimmendem Beifuß (Artemisia vulgaris).
Es gibt verschiedene Formen der Moxibustion:
- Erwärmen der Haut mit einer etwa 20 cm langen, aus Moxakraut hergestellten Zigarre. Dies ist das gebräuchlichste und schonendste Verfahren.
- Auf eine bereits steckende Nadel wird ein Stück Moxazigarre aufgesteckt und entzündet. Dabei verteilt sich sowohl die Abstrahlungshitze des glühenden Krauts als auch die über die Metallnadel geleitete Wärme in dem Akupunkturpunkt.
- Abbrennen von Moxakraut in einem Hozkästchen mit siebartigem Boden über der Haut. Anwendung besonders im Bauch- und Rückenbereich.
- Auf dem Akupunkturpunkt wird ein aus Moxakraut geformter Kegel abgebrannt, der auf einer Scheibe Ingwer oder Knoblauch aufliegt
Nach westlicher Vorstellung verbessert die Moxibustion die Gewebsdurchblutung und aktiviert den Gewebsstoffwechsel. Über bestimmte Zonen (Head-Zonen) kann man Einfluss auf innere Organe nehmen. Die Körper- und Immunabwehr wird gestärkt.
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